Ohhhh, ich freue mich so sehr, für zurück nach Schweden. Die Natur, die Hunde, die Struktur des Arbeitens, der Winter. Ich war schon die ganze Zeit zufrieden mit der Entscheidung, für eine zweite Wintersaison zurückzugehen. Aber ich habe nicht damit gerechnet, mich so sehr zu freuen. Die Hunde fehlen mir sehr. Mehr als ich gedacht hätte. Ich bin kein extremer Tiermensch. Ich mag Tiere sehr, aber meistens habe ich nicht wirklich eine tiefe Bindung zu ihnen. In der ersten Saison hat es eine Weile gedauert, bis mir die Hunde so richtig ans Herz gewachsen sind. Ich habe die Arbeit von Anfang an gerne gemacht, mich um die Hunde zu kümmern für sie zu sorgen und mit ihnen zu arbeiten. Aber ich war dabei auch eher distanziert. Die emotionale Verbindung kam erst nach ein paar Monaten. Und im Frühling war ich dann irgendwann so müde von der Saison und von den überdrehten Hunden so genervt, dass ich mich auf die Huskypause gefreut habe. Ich war schon bei der Verabschiedung froh zu wissen, dass ich sie wiedersehen werde, aber mittlerweile noch viel mehr.

Ich bin sehr gespannt, wie es sein wird, ein zweites Mal dort zu sein. Es wird sicher anders, als letztes Jahr. Ich hoffe auch dieses Jahr wieder viel zu lernen und die Zeit mit den Hunden trotz den langen und manchmal stressigen Tagen zu geniessen. Ich freue mich auf den Winter. Obwohl ich weiss, dass ich in der Dunkelheit und Kälte oft genug die Schnauze voll hatte und darüber geflucht habe. Das erscheint mir im Nachhinein nicht mehr so schlimm, im Gegenteil eher erstrebenswert. Vor allem im heissen Sommer habe ich mich oft ins winterlich kalte Schweden gewünscht. Darum bin ich sehr gespannt, wie ich die Temperaturen und die Dunkelheit beim zweiten Mal erleben werde und ob es einen kalten, schneereichen Winter gibt oder was das Wetter in diesem Jahr so vor hat.